Der Standard, den kaum jemand hinterfragt
Ausbildung, Studium, Kolleginnen, der Verband: Überall derselbe Weg, dieselbe Lösung. Er wirkt dadurch wie der einzig mögliche. Fast alle gehen ihn, das beruhigt. Trotzdem bleibt bei vielen eine leise Unsicherheit, ob dieser Weg auch dann trägt, wenn es ernst wird. Dass Du das nie geprüft hast, ist kein Versäumnis, es gab bisher keinen Anlass und keinen Maßstab dazu.
Du sollst Deine Absicherung beurteilen, obwohl Du nicht weißt, worauf Du achten musst
Lange Bedingungen, fremde Sprache, oft nur als Download oder E-Mail. Was am Ende bleibt, sind nackte Zahlen zum Vergleich. Ein erklärendes Gespräch findet nicht statt. Du kannst fragen, nur sind es andere Fragen, an die bisher niemand gedacht hat. So bleibt ungeklärt, wovon Deine berufliche Existenz abhängt.
Wenn es ernst wird: Wer ist dann für Dich zuständig?
Du trägst Dein Risiko persönlich, doch niemand kennt Deine Situation genau. Wird aus einem schwierigen Geburtsverlauf ein Haftpflichtschaden oder ein Ermittlungsverfahren, zeigt sich, ob Du einen persönlichen Ansprechpartner erreichst oder nur eine anonyme Stelle. Eine Versicherungsbescheinigung bleibt bloßes Papier, bis es ernst wird. Dann ist es zu spät, die Absicherung neu zu gestalten.